Colli di Rimini - Denominazione di origine controllata. 
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Bodenbeschaffenheit

Fokussierung des Gebiets gebiet

Landkarte der Provinz Rimini mit Angaben zur unterschiedlichen Beschaffenheiten des Bodens - file jpg, 77 - Größe 450 x 499

GRUPPE 2

- Böden in Gebieten mit morphologischer Depression der Schwemmlandebene und mehr oder weniger ausgeprägter Kontraktion oder Ausdehnung der Tonelemente. Unregelmäßige Verteilung auf den gesamten Ebenen (Ausnahme: nordöstliche Gebiete). Geografisch wird diese Art von Boden der Gruppe 3 zugeteilt.

Ebene Gestaltung mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 0,05 bis 0,1 %, oft auch bis zu 0,3 %), fein strukturierte und tiefe Bodenschicht, mäßiger Sauerstoffgehalt, kalkhaltig, mäßig alkalischer pH-Wert. Bisweilen unzureichender Gehalt an Sauerstoff und Salz im tieferen Bodenhorizont oder Mangel an Kalk im oberen Bodenhorizont und in den oberen Schichten der tieferen Bodenhorizonte. Diese Böden sind durch fein strukturierte Flussablagerungen entstanden. Nach FAO folgenden Bodentypen zugeteilt: Eutric Vertisols, Gypsic Vertisols, Calcic Vertisols und Haplic Calcisols. Dieser Boden wird insbesondere landwirtschaftlich genutzt, wobei insbesondere Krautkulturen zur Anwendung kommen: Getreide und Rote Bete.

Untergruppe 2C - Böden mit fast gänzlicher Entcarbonisierung der oberen Bodenhorizonte und der oberen Schichten der tieferen Bodenhorizonte bei Carbonatansammlungen in den tieferen Schichten. Verbreitet in den südwestlichen Gebieten der Gruppe 2.

Ebene Gestaltung mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 0,08 bis 0,3 %), fein strukturierte und tiefe Bodenschicht, mäßiger Sauerstoffgehalt, kalkhaltig, schwach bis mäßig alkalischer pH-Wert. Diese Böden setzt sich aus fein strukturierten Ablagerungen zusammen, die Bodenschicht weist eine Dicke von über 1 Meter auf. Vermutlich geht die Bildung dieses Bodens größtenteils auf mehrere Jahrtausende zurück. Nach FAO folgenden Bodentypen zugeteilt: Haplic Calcisols und Calcic Vertisols.
Der Boden dient vorwiegend als Saatland, aber auch zum Wein- und Obstanbau in den östlichen Teilen.

Legende  - #8B4A6C  Einheit 2Ca  - Böden im nördlichen Gebiet der Untergruppe 2C.
Ebene Gestaltung mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 0,1 bis 0,3 %), fein strukturierte und tiefe Bodenschicht, mäßiger Sauerstoffgehalt. Je tiefer der Boden, desto unterschiedlicher ist der Kalkgehalt (gering bis hoch), schwach bis mäßig alkalischer pH-Wert. Diese Böden sind durch fein strukturierte Ablagerungen entstanden. Nach FAO folgendem Bodentyp zugeteilt: Calcic Vertisols.
Vorwiegende Nutzung als Saatland und mehrjährige Wiesen.

Legende - #8B4A6C  Einheit 2Cb  - Böden im südlichen Gebiet der Untergruppe 2C.
Ebene Gestaltung mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 0,1 bis 0,3 %), fein strukturierte und tiefe Bodenschicht, mäßiger Sauerstoffgehalt. Je tiefer der Boden, desto unterschiedlicher ist der Kalkgehalt (gering bis hoch), schwach bis mäßig alkalischer pH-Wert. Diese Böden sind durch fein strukturierte Ablagerungen entstanden. Nach FAO folgendem Bodentyp zugeteilt: Haplic Calcisols.
Vorwiegende Nutzung als Saatland, mehrjährige Wiesen und Weinanbau. Der Obstanbau ist, wenn auch sekundär, in den östlichen Gebietsteilen zu finden.

GRUPPE 3

- Böden in Gebieten mit morphologisch bedeutenden Teilen der Schwemmlandebene mit internem biochemischen Prozess der Carbonate. Verbreitet auf den gesamten Ebenen (Ausnahme: nordöstliche Gebiete). Geografisch wird diese Art von Boden der Gruppe 2 zugeteilt.

Ebene Gestaltung mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 0,01 bis 0,5 %, oft auch bis zu 0,3 %), mittel strukturierte und tiefe Bodenschicht, guter Sauerstoffgehalt, kalkhaltig, mäßig alkalischer pH-Wert. Bisweilen Mangel an Kalk und neutraler bis mäßig alkalischer pH-Wert in den oberen Bodenhorizonten und den oberen Schichten der tieferen Bodenhorizonte.
Diese Böden sind durch mittel strukturierte Flussablagerungen entstanden und gliedern sich in Schichten oder Lamellen. Nach FAO folgenden Bodentypen zugeteilt: Calcaric Cambisols, Haplic Calcisols und Chromic Cambisols. Vorwiegende Nutzung als Saatland und zum Anbau spezieller Kulturen Obst, Wein, und Gemüse.

Untergruppe 3A - Böden mit mäßiger Profildifferenzierung, mäßiger interner biochemischer Prozess der Carbonate. Verbreitet in den meisten Gebietsteilen der Gruppe 3.
Ebene Gestaltung mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 0,08 bis 0,3 %), mittel strukturierte und tiefe Bodenschicht, guter Sauerstoffgehalt, kalkhaltig, mäßig alkalischer pH-Wert. Bisweilen mäßiger Sauerstoffgehalt. Diese Böden sind aus mittel strukturierten Flussablagerungen entstanden. Vermutlich geht die Bildung auf weniger als tausend Jahre zurück. Nach FAO folgendem Bodentyp zugeteilt: Calcaric Cambisols.
Vorwiegend landwirtschaftliche Nutzung als Saatland, für den Wein- und Obstanbau in den östlichen Teilen und mehrjährige Wiesen in den westlichen Teilen.

Legende - #F2F9D8  Einheit 3Ad  - Böden in den zentralen und östlichen Gebieten der Untergruppe 3A.
Ebene Gliederung mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 0,08 bis 0,3 %), mittel strukturierte und tiefe Bodenschicht, kalkhaltig, mäßig alkalischer pH-Wert. Sauerstoffgehalt von gut bis mäßig. Diese Böden sind durch mittel strukturierte Flussablagerungen entstanden. Nach FAO folgendem Bodentyp zugeteilt: Calcaric Cambisols.
Vorwiegende Nutzung als Saatland, aber auch für mehrjährige Wiesen und Baumkulturen: Wein und Obst.

Legende - #F2F9D8  Einheit 3Af  - Böden im südlichen Gebiet der Untergruppe 3A.
Ebene Gestaltung mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 0,2 bis 0,8%), mittel strukturierte und tiefe Bodenschicht, guter Sauerstoffgehalt, kalkhaltig, mäßig alkalischer pH-Wert. Diese Böden sind durch mittel strukturierte Flussablagerungen entstanden. Nach FAO folgendem Bodentyp zugeteilt: Calcaric Cambisols.
Vorwiegende Nutzung als Saatland, für mehrjährige Wiesen und Weinanbau.
Jeder Bereich dieser Einheit besteht hauptsächlich aus Böden der häufig anzutreffenden Untereinheit Bellaria. - Untereinheit Bellaria: Ebene Gestaltung mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 0,2 bis 0,8 %), mittel bis grob strukturierte und tiefe Bodenschicht auf Anschwemmungen, bisweilen kiesig.
Nach FAO folgendem Bodentyp zugeteilt: Calcaric Cambisols – nach Soil Taxonomy: Loamy, mixed, mesic Fluventic Ustochrepts.
Vorwiegende Nutzung als Saatland, für mehrjährige Wiesen und Weinanbau.

Untergruppe 3B - Böden mit mäßiger Profildifferenzierung, partielle Entcarbonisierung der oberen Bodenhorizonte und Carbonatansammlungen in den tieferen Schichten. Verbreitet im südwestlichen und zentralen Gebietsteile der Gruppe 3.

Ebene Gestaltung mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 0,1 bis 0,8 %), mittel strukturierte und tiefe Bodenschicht, guter Sauerstoffgehalt, kalkhaltig, mäßig alkalischer pH-Wert.
Bisweilen mäßig alkalisch.
Diese Böden sind aus mittel strukturierten Flussablagerungen entstanden. Vermutlich geht die Bildung auf weniger als 1000 bis 1500 Jahre zurück. Nach FAO folgendem Bodentyp zugeteilt: Haplic Calcisols.
Vorwiegend landwirtschaftliche Nutzung als Saatland, für den Wein- und Obstanbau in den östlichen Teilen und mehrjährige Wiesen in den westlichen Teilen.

Legende - #FEF888  Einheit 3Bc  - Böden im südlichen Gebiet der Untergruppe 3B.
Ebene Gestaltung mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 0,2 bis 0,8%), mittel strukturierte und tiefe Bodenschicht, guter Sauerstoffgehalt, kalkhaltig, mäßig alkalischer pH-Wert. Bisweilen feine Strukturierung und mäßiger Sauerstoffgehalt.
Diese Böden sind durch mittel und bisweilen fein strukturierte Flussablagerungen ausgeprägten Alters entstanden. Nach FAO folgenden Bodentypen zugeteilt: Haplic Calcisols, bisweilen hingegen Calcic Vertisols.
Der Boden dient vorwiegend als Saatland im Wechsel mit Gemüseanbau im Freiland, Obst- und Weinbau.

Untergruppe 3C - Böden mit starker Profildifferenzierung, gänzliche Entcarbonisierung der oberen Bodenhorizonte bei häufigen Carbonatansammlungen in den tieferen Schichten. Verbreitet in den südwestlichen Gebieten der Gruppe 3.

Ebene Gestaltung mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 0,2 bis 1 %), mittel strukturierte und tiefe Bodenschicht, guter Sauerstoffgehalt, nicht kalkhaltig in den oberen Bodenhorizonten und den oberen Schichten der tieferen Bodenhorizonte, neutraler oder schwach alkalischer pH-Wert.
Große Unterschiede der tieferen Bodenhorizonte, insbesondere in Bezug auf den skeletthaltigen Grund (nicht kiesig oder kiesig) und den Carbonatanteil (kalkhaltig oder nicht kalkhaltig). Bisweilen mäßig alkalisch. Diese Böden sind durch mittel strukturierte Flussablagerungen entstanden, die oft auf einem Kiessubstrat geringer Dicke ausgerichtet sind. Vermutlich geht die Bildung dieses Bodens auf mehrere Jahrtausende zurück.
Nach FAO folgenden Bodentypen zugeteilt: Haplic Calcisols und Chromic Cambisols.
Trotz der hohen Urbanisierung dient diese Art von Boden vorwiegend landwirtschaftlichen Zwecken, insbesondere als Saatland, für den Wein- und Obstanbau in den östlichen und für mehrjährige Wiesen in den westlichen Teilen.

Legende - #F3DC68  Einheit 3Ca  - Vorwiegend im östlichen Gebiet der Untergruppe 3C gelegene Böden.
Ebene Gestaltung mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 0,2 bis 1%), mittel strukturierte und tiefe Bodenschicht, guter Sauerstoffgehalt.
Je tiefer der Boden, desto unterschiedlicher ist der Kalkgehalt (nicht vorhanden, hoch, sehr hoch), neutraler oder schwach bis mäßig alkalischer pH-Wert. Bisweilen feine Strukturierung und mäßiger Sauerstoffgehalt. Diese Böden sind durch mittel strukturierte Flussablagerungen entstanden. Nach FAO folgendem Bodentyp zugeteilt: Haplic Calcisols.
Vorwiegende Nutzung als Saatland, für mehrjährige Wiesen und Weinanbau.

Legende - #F3DC68  Einheit 3Cb  - Vorwiegend im westlichen Gebiet der Untergruppe 3C gelegene Böden.
Ebene Gestaltung mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 0,2 bis 1 %), mittel strukturierte und tiefe Bodenschicht, kiesig, guter Sauerstoffgehalt, nicht kalkhaltig, neutraler oder mäßig alkalischer pH-Wert.
Diese Böden sind durch mittel strukturierte Flussablagerungen mit Kies entstanden. Nach FAO folgendem Bodentyp zugeteilt: Chromic Cambisols.
Vorwiegende Nutzung für mehrjährige Wiesen, Saatland, Wein- und Obstanbau.

GRUPPE 4

- Böden ausgeprägten Alters am Rande des Apennins mit Spuren geochemischer Prozesse, reich an Sesquioxiden, gänzliche Entcarbonisierung oder Carbonatansammlungen in den tieferen Schichten. Unregelmäßige dünnschichtige Ausdehnung mit von Westen nach Osten abnehmender Dicke, die an den Terrassen des Apennininneren durch die Böden der Gruppe 3 und die entsprechenden Flussbetten durchzogen wird.

Ebene bis hügelige Gestaltung mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 1 bis 15 %), fein bis mittel strukturierte und tiefe Bodenschicht, mäßiger Sauerstoffgehalt, nicht kalkhaltig.
Je tiefer der Boden, desto unterschiedlicher ist der pH-Wert (neutral bis mäßig alkalisch). Bisweilen leicht saurer pH-Wert der Oberfläche oder stark alkalischer pH-Wert bei mäßigem Kalkgehalt in den tieferen Schichten.
Diese Böden setzt sich aus unterschiedlich strukturierten Ablagerungen zusammen. Es wird vermutet, dass eine Oberflächenkomponente äolischen Ursprungs ist, deren Ablagerung auf Jahrzehnte, oft auch auf mehrere hundert Jahrtausende zurückgeführt werden kann. Nach FAO folgenden Bodentypen zugeteilt: Haplic Luvisols, Ferric Luvisols und Vertic Cambisols. Vorwiegend landwirtschaftliche Nutzung für den Getreide- und Viehfutteranbau, weniger oft für spezielle Intensivkulturen: Wein und Obst.

Untergruppe 4B - Böden mit gänzlicher Entcarbonisierung oder Carbonatansammlungen in den tieferen Schichten, das Profil wird durch konzentriertes Oberflächenwasser, aber auch Solifluktion unterbrochen. Verbreitet in den östlichen und südwestlichen Gebietsteilen der Gruppe 4, unmittelbar über den Böden der Untergruppe 4A oder im Bereich der Ebene am Fuße des Gebirges direkt an den Gebietsteilen der Gruppe 3 gelegen.

Sanft hügelig bis hügelig mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 3 bis 15 %), fein strukturierte und tiefe Bodenschicht, mäßiger Sauerstoffgehalt, nicht bis gering kalkhaltig, neutraler oder mäßig alkalischer pH-Wert. Bei einer Tiefe von über 100 cm oft mäßig kalkhaltig und stark alkalisch.
Bisweilen steile Gestaltung, mittlere Strukturierung, kiesig bei gutem Sauerstoffgehalt. Böden setzen sich aus fein strukturierten Ablagerungen zusammen. Vermutlich geht die Bildung dieses Bodens auf hunderttausende Jahre zurück. Nach FAO folgenden Bodentypen zugeteilt: Vertic Cambisols, Haplic Luvisols und Ferric Luvisols.
Vorwiegende Nutzung als Saatland, verbreiteter und Wein- und Obstanbau.

Legende - #9D4132  Einheit 4Ba  - Das Vorkommen dieser Böden entspricht demjenigen der Gruppe 4B, wobei der nordwestliche Teil ausgeschlossen ist.
Sanft hügelig bis hügelig mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 3 bis 15 %), fein bis tendenziell fein strukturierte und tiefe Bodenschicht, mäßiger Sauerstoffgehalt. Je tiefer der Boden, desto unterschiedlicher ist der Kalkgehalt (gering, mäßig), neutraler bis stark alkalischer pH-Wert. Diese Böden sind durch mittlere und fein strukturierte Ablagerungen entstanden. Nach FAO folgendem Bodentyp zugeteilt: Vertic Cambisols. Vorwiegende Nutzung als Saatland im Wechsel mit Weinanbau.

Gruppe 5

- Böden in den tiefer gelegenen Regionen des Apennins, interner biochemischer Prozess der Carbonate, untergeordnete Bodenart mit geringer Erosionsevolution durch Oberflächenwasser. Unregelmäßige Ausdehnung mit von Osten nach Westen abnehmender Dicke, die durch Böden der Gruppe 3 der Terrassen des Apennininneren und den entsprechenden Flussbetten durchzogen wird. In diesen Ausdehnungen befinden sich auch Böden der Gruppe 6, an die sie flussaufwärts angrenzen.

Mäßig steil oder steil mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 10 bis 35 %), guter Sauerstoffgehalt, kalkhaltig, mäßig alkalischer pH-Wert.
Stark ausgeprägte Wechselhaftigkeit – insbesondere in Bezug auf die Bodendicke (von oberflächlich bis stark ausgeprägt) und die Struktur (mittel oder fein). Bisweilen jeweils steil abfallend oder sanft hügelig, mäßiger Sauerstoffgehalt, nicht kalkhaltig und neutraler oder schwach alkalischer pH-Wert.
Diese Böden haben sich aus Materialien von allgemein carbonatischen, weichen und leicht alterierbaren Gesteinen gebildet. Die Lithotypen setzen sich aus Sandstein, Peliten in Schichten und vorwiegend tonig-mergeligen Ablagerungen zusammen, die hauptsächlich Kalk- und Sandgestein umfassen oder pelitisch-sandige Ablagerungen mit unregelmäßiger Gesteinsmasse. Sporadisch auch evaporitisches Gestein, das dem Messinian zugeordnet werden kann. Nach FAO folgenden Bodentypen zugeteilt: Haplic Calcisols, Calcaric Cambisols, bisweilen hingegen Calcaric Regosols.
Vorwiegend landwirtschaftliche Nutzung. Verbreitet sind spezielle Baumkulturen mit Anbauflächen für DOC-Weine , Obstanbau, im äußeren östlichen Bereich Olivenanbau.
Untergruppe 5B - Bodenart mit geringer Erosionsevolution durch Oberflächenwasser, Karren, anstehendes Gestein. Zentrale und östliche Gebiete der Gruppe 5.
Mäßig steil oder steil mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 15 bis 35 %), mittlere Struktur, guter Sauerstoffgehalt, kalkhaltig, mäßig alkalischer pH-Wert.
Große Unterschiede in Bezug auf die Gesteinsschicht (nicht felsig bis felsig) und die Tiefe (sehr tief bis oberflächlich). Bisweilen feine Strukturierung und unzureichender Sauerstoffgehalt. Diese Böden haben sich aus Materialien weicher Felsen mit carbonatischen Komponenten gebildet und setzen sich aus tonig-mergeligen Ablagerungen mit unregelmäßiger Gesteinsmasse zusammen, die hauptsächlich Kalk- und Sandstein oder Peliten und Sandgestein in Schichten umfassen. Dieser Boden wird nach FAO folgendem Bodentyp zugeteilt: Calcaric Regosols. Vorwiegend landwirtschaftliche Nutzung als Saatland für Extensivkulturen.

Legende - #BDAA9B  Einheit 5Ba  - Böden im zentralen östlichen Gebiet der Untergruppe 5B.
Mäßiges Gefälle (normalerweise 15 bis 30 %), fein strukturierte und oberflächliche Bodenschicht, guter Sauerstoffgehalt, kalkhaltig, mäßig alkalischer pH-Wert. Dieser Boden ist oft felsig. Bisweilen mittel strukturiert und mäßige Tiefe. Bildung aus Materialien vorwiegend pelitischer oder mergeliger Felsen (Gruppe Santerno). Dieser Boden wird nach FAO folgendem Bodentyp zugeteilt: Calcaric Regosols. Vorwiegend landwirtschaftliche Nutzung für Saatland.

Legende - #BDAA9B  Einheit 5Bb  - Böden unregelmäßiger Anordnung im Gebiet der Untergruppe 5B.
Steile Gestaltung mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 20 bis 35 %), felsig, mittel strukturierte und tiefe Bodenschicht, unzureichender Sauerstoffgehalt, mäßiger alkalischer pH-Wert. Ausgeprägte Wechselhaftigkeit, insbesondere in Bezug auf den Grad der Steinigkeit (nicht steinig oder steinig). Bisweilen salziges Substrat.
Bildung aus Materialien von vorwiegend tonig-mergeligen Felsen, die hauptsächlich Kalk- und Sandstein umfassen (unregelmäßige Gesteinsmasse).
Dieser Boden wird nach FAO folgendem Bodentyp zugeteilt: Calcaric Regosols.
Vorwiegend Brachland mit Kraut- und Baumvegetation.

Untergruppe 5C - Böden mit starker Profildifferenzierung, untergeordnete Bodenart mit schwacher Profildifferenzierung aufgrund anthropischer Einwirkungen und/oder Oberflächenwasser, bisweilen Rückstände von Böden mit illuvialen Tonansammlungen. Diese Bodenart ist in den östlichen und westlichen Teilen der Gebiete der Gruppe 5 zu finden und grenzt im westlichen Teil flussabwärts unmittelbar an die Böden der Gruppe 4 und im östlichen Teil an die Böden der Gruppe 3.

Mäßig steile Gestaltung mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 10 bis 25 %, seltener auch 35 %), kalkhaltig, mäßig alkalischer pH-Wert. Stark ausgeprägte Wechselhaftigkeit – insbesondere aufgrund der Bodendicke (stark oder mäßig ausgeprägt) und des Sauerstoffgehalts (gut oder mäßig).
Bisweilen oberflächliche, nicht kalkhaltige Bodenhorizonte mit schwach alkalischem pH-Wert oder tiefe stark kalkhaltige Bodenhorizonte mit stark alkalischem pH-Wert. Bildung aus Materialien von weichen Felsen mit carbonatischen Komponenten vorwiegend tonig-pelitischen Typs im Wechsel mit Kalk- oder Sandstein. Nach FAO folgenden Bodentypen zugeteilt: Haplic Calcisols, Cumulic Anthrosols, bisweilen hingegen Calcaric Regosols und Calcic Luvisols. Vorwiegend landwirtschaftliche Nutzung für Intensivkulturen, Obst- und Weinanbau, bisweilen Olivenanbau.

Legende - #BDAA9B  Einheit 5Ca  - Böden im östlichen Gebiet der Untergruppe 5C. Steile Gestaltung mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 20 bis 35 %), mittel strukturierte und tiefe Bodenschicht, guter Sauerstoffgehalt, kalkhaltig, mäßig alkalischer pH-Wert.
Bisweilen mäßig ausgeprägte Bodenschicht oder mäßiges Gefälle und Mangel an Kalk in den oberen Bodenhorizonten.
Bildung aus Materialien von mergelig-sandigen Felsen (Mergelig-sandige Formation der Romagna). Nach FAO folgenden Bodentypen zugeteilt: Cumulic Anthrosols, Haplic Calcisols, bisweilen hingegen Calcic Luvisols. Vorwiegend landwirtschaftliche Nutzung für spezielle Intensivkulturen: Wein und Obst.

Legende - #BDAA9B  Einheit 5Cc  - Böden im östlichen Gebiet der Untergruppe 5C.
Mäßig steil mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 10 bis 25 %), tendenziell fein strukturierte und tiefe oder sehr tiefe Bodenschicht, guter Sauerstoffgehalt. Bildung aus Materialien vorwiegend tonig-mergeliger Felsen, sekundärer Gehalt von Sand und Sandstein (im Allgemeinen dem Pliozän zugeordnet). Nach FAO folgendem Bodentyp zugeteilt: Haplic Calcisols.
Vorwiegend landwirtschaftliche Nutzung für Saatland, Weinanbau und Olivenanbau.

Untergruppe 5D - Böden mit ausgeprägter oder mäßiger Profildifferenzierung aufgrund von Oberflächenwasser, untergeordnete Bodenart mit geringer Erosionsevolution durch Oberflächenwasser. Diese Bodenart ist in den Gebieten der Gruppe 5 verschiedenartig zu finden und grenzt flussabwärts normalerweise an die Böden der Untergruppe 5A, bisweilen an diejenigen der Untergruppe 5C.

Mäßig steil oder steil mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 20 bis 40 %), mittlere Struktur, guter Sauerstoffgehalt, kalkhaltig, mäßig alkalischer pH-Wert. Ausgeprägte Wechselhaftigkeit, insbesondere in Bezug auf die Tiefe (von sehr tief bis oberflächlich). Bisweilen starkes Gefälle oder schwach alkalisch.
Bildung aus Materialien weicher Felsen mit carbonatischen Komponenten, normalerweise bestehend aus tonig-pelitischen Abfolgen, manchmal aus vorwiegend tonig-mergeligen oder tonig-sandigen Ablagerungen, bisweilen aus evaporitischem Gestein. Nach FAO folgenden Bodentypen zugeteilt: Haplic Calcisols, Calcaric Cambisols, bisweilen hingegen Calcaric Regosols.
Vorwiegend landwirtschaftliche Nutzung für Saatland, Wein- und Obstanbau, seltener Forstwirtschaft.

Legende - #BDAA9B  Einheit 5Dh  - Böden im äußeren östlichen Gebietsteil der Untergruppe 5D. Mäßig steil mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 20 bis 30 %), mittlere Struktur, guter Sauerstoffgehalt, kalkhaltig, schwach bis mäßig alkalischer pH-Wert. Die tiefen Bodenhorizonte sind oft splittrig. Ausgeprägte Wechselhaftigkeit, insbesondere in Bezug auf die Gesteinsschicht (nicht felsig oder felsig) und die Tiefe (sehr tief bis oberflächlich). Bisweilen stark ausgeprägtes Gefälle. Bildung aus Materialien vorwiegend sandigen und tonigen Gesteins (Übergang Umbrien-Marken). Nach FAO folgenden Bodentypen zugeteilt: Calcaric Cambisols, bisweilen hingegen Haplic Calcisols und Calcaric Regosols. Vorwiegend landwirtschaftliche Nutzung für Saatland und Olivenanbau. Wälder auf wenig ausgeprägten Arealen.

Innerhalb jeden Bereichs dieser Einheit zeichnen sich Böden folgender Untereinheiten ab: Montescudo und Gemmano.
- Untereinheit Montescudo: Mäßig steil mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 15 bis 30 %), tiefe bis sehr tiefe Bodenschicht auf Sand und Sandgestein, guter Sauerstoffgehalt. Nach FAO folgendem Bodentyp zugeteilt: Haplic Calcisols – nach Soil Taxonomy: fine-loamy, mixed, mesic Typic Ustochrepts. Vorwiegend landwirtschaftliche Nutzung für den Olivenanbau, in geringerem Maße auch Forstwirtschaft.
- Untereinheit Gemmano: Steile Gestaltung mit unterschiedlichem Gefälle (normalerweise 30 bis 50 %), felsig, oberflächlich, vorwiegend auf Sandgestein, bisweilen auf Kreide, guter Sauerstoffgehalt. Nach FAO folgendem Bodentyp zugeteilt: Calcaric Regosols – nach Soil Taxonomy: loamy, mixed (calcareous), mesic, shallow Typic Ustorthents. Vorwiegend Nutzung für Forst- und Landwirtschaft.

Auszug aus der Veröffentlichung „I suoli dell'Emilia Romagna“ – Kartographischer Dienst – Abteilung Pedologie – Region Emilia Romagna.

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