

Eine althergebrachte Rebsorte italienischen Ursprungs, die sich in den verschiedenen Regionen unter Synonymen verbreitet hat, z. B.: Procanico, Trebbiano Toscano und Bianchello. Sie wurde zur Zeit der Kolonisierung Galliens, vermutlich durch römische Legionäre, nach Frankreich gebracht und unter dem Namen „Ugni Blanc“ angebaut. Die Cuvée dient zur Herstellung von Weißweinen aus der Provence.
In Italien wird diese Rebsorte in vielen Regionen angebaut: In den Marken entsteht durch die Methode „in purezza“ der Bianchello del Metauro, aus der Cuvée hingegen der Falerio dei Colli Ascolani. Die Toskana erzeugt aus der Cuvée den Galestro, Montecarlo Bianco und andere vorzügliche Weine. Die Vinifikation „in purezza“ bringt einen blassen strohgelben Wein mit grünlichen Nuancen hervor.
Feiner fruchtig-blumiger Duft.
Schlanker und lebhafter Körper. Die Biancame-Traube stellte früher eine der wichtigsten weißen Rebsorten dar, die im Hinterland von Rimini angebaut wurden.
Bei einem bedeutenden Wein-Wettbewerb, der 1885 in Rimini abgehalten wurde, waren die Weißweine der Kategorie „Pasto Superiore“ fast ausschließlich auf Basis von Biancame hergestellt. Heute hat diese im Anbau geförderte Rebsorte ihren berechtigte Aufwertung gefunden.
Sie dient zur Herstellung des „Colli di Rimini Biancame“ – aus der Cuvée wird hingegen der „Colli di Rimini Bianco“ erzeugt.