

Der Ursprung dieser Rebsorte ist unbekannt. Es wird vermutet, dass sie vor einigen Jahrhunderten in die Abruzzen eingeführt wurde und ist denn auch in den Gebieten der Abruzzen und deren Umgebung sehr verbreitet und hat dort ihren festen Platz gefunden.
Die Rebsorte Montepulciano ist in Bezug auf das Anbaugebiet sehr anspruchsvoll und bedarf für die optimale Ausreifung einer hohen Temperatursumme und somit warmer und luftiger Standorte.
Dies gilt auch für die ziemlich unbeständige Produktivität.
Bei optimalen Bedingungen liefert sie einen qualitativ hochwertigen Wein: strukturiert, gute Farbe und angenehmer Duft, ideal für den Verschnitt mit der Rebsorte Sangiovese.
Sie stellt die Hauptrebsorte der DOC-Weine Montepulciano d'Abruzzo und Rosso Conero dar. Cuvée mit der Sorte Sangiovese ist sie zudem Bestandteil des DOC-Weins „Rosso Piceno“ und einiger DOC-Weine der Region Molise.
Sie ist auch ergänzender Bestandteil der Cuvée zur Herstellung des „Colli di Rimini Rosso“.