

Seit geraumer Zeit machen sich die Regionen Romagna und Toskana die Urheberschaft dieser Rebsorte streitig. Wenn es stimmt, dass sie zuerst von den Autoren der Toskana erwähnt wurde, stimmt es aber auch, dass der Ursprung des großen Bekanntheitsgrads des Sangiovese als sortenreiner Wein in den damaligen Anbaugebieten der Romagna, der Wahlheimat dieser Rebsorte, zu finden ist.
Eine anspruchsvolle und in Bezug auf das Anbaugebiet unflexible Rebsorte, die nur in einem absolut geeigneten Umfeld vorzügliche Weine hervorbringen kann. Dies gilt beispielsweise für die tonhaltigen Hügel des Hinterlands von Rimini.
Hinsichtlich der Winzertechnik sehr vielseitig, kann die Sorte Sangiovese ausgezeichnete Jungweine mit fruchtigem und angenehmen Geschmack für jede Tafelgelegenheit hervorbringen und bei optimalen Bedingungen auch große gelagerte Rotweine.
Sie ist „in purezza“ auch in wichtigen Weinen wie dem „Sangiovese di Romagna“ und dem „Brunello di Montalcino“ vertreten.
Eine bedeutende und sehr interessante Cuvée-Basis in Kombination mit der Sorte „Cabernet Sauvignon“ und anderen Edelsorten zur Herstellung des „Colli di Rimini Rosso“ und vielen bedeutenden Rotweinen der Regionen Toskana, Marken und Umbrien.