

Der Begriff Trebbiano wurde bereits von Plinius in seinem Werk Naturalis Historia in Zusammenhang mit einem „Vinum Trebulanum“ erwähnt. Alleine genannt, vermag diese Bezeichnung keine spezifische Rebsorte zu definieren, denn die Familie der Spezies Trebbiano ist breit gefächert und weist im Allgemeinen keine sortenreinen Ähnlichkeiten auf
Die Sorte Trebbiano Romagnolo wird aufgrund der goldrötlichen Farbe, die sie bei der Ausreifung in der Sonne annimmt, auch Trebbiano della Fiamma genannt. Sie ist in den Ebenen und den Vorhügellandschaften der Romagna weit verbreitet.
Sie war früher im Gebiet von Rimini wenig präsent und hat diese Gegend erst vor kurzem erobert.
In optimalen Hügellagen erzeugt diese Rebsorte einen guten Weißwein, der über einen gewissen Charakter verfügt und sich für alle Tafelgelegenheiten eignet.
Zusammen mit anderen weißen Rebsorten für die Verfeinerung dient sie auch als gute Cuvée-Basis – beispielsweise für den „Colli di Rimini Bianco“.
Sie ist auch eine Hauptkomponente für die Herstellung des DOC-Weins „Trebbiano di Romagna“.